norgefrontAls deutsch-norwegisches Halbblut besuche ich Norwegen, seit ich denken kann. Früher mit meinen Eltern, heute mit meiner eigenen kleinen Familie. Während wir früher meistens die Fähre von Kiel aus nahmen, um dann nach einer rund 20-stündigen Überfahrt in den atemberaubenden Oslo-Fjord einzufahren, haben wir unsere letzten Reisen mit dem Auto unternommen. Über Rostock bringt uns eine Fähre nach Gedser in Dänemark. Von dort führt die Fahrt nach Kopenhagen und weiter über die Öresundbrücke nach Malmö in Schweden. Es folgt ein recht langer Streckenabschnitt über Göteborg bis an die schwedisch-norwegische Grenze. Danach folgt nur noch eine kurze Fahrt, bis wir bei meiner Familie in Fredrikstadt ankommen. 

Dort im Destrikt Ostfold ist es wunderschön und meine Familie ist die beste und lustigste der Welt. Norwegen ist aber zu vielseitig und spannend, um dort die ganze Zeit zu verbringen und deswegen machen wir uns immer nach ein paar Tagen auf den Weg, um das Heimatland meiner Mutter weiter zu entdecken. Von diesen Entdeckungstouren stammen die Fotos, die Ihr hier zu sehen bekommt.

Vorab noch ein paar Informationen zum Land. Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie, dort leben rund 5,2 Millionen Menschen. über die Anzahl von Elchen, Mücken und Trolle gibt es nur unzuverlässige Erhebungen. Das Land lebt vom Erdöl, Fischfang, Schiffbau und effizienter Energiegewinnung. Im Ranking des Human Development Index (HDI) belegt Norwegen regelmäßig einen der vorderen Plätze. Weitere Informationen folgen unter den folgenden Fotos:

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Schon etwas länger her und wieder mal soweit: Zehntausende von Laufbegeisterten entschlossen sich zur sonntäglichen Tortur und trieben sich über die 42,1 km lange Laufstrecke, die durch mehrere Berliner Stadtteile führte. So kam das Feld auch an der Bezirksgrenze zwischen Neukölln und Kreuzberg, am Hermannplatz, vorbei. Da ich an Sonntagen meistens nicht so ambitioniert bin und einen gemächlichen Start in den Tag bevorzuge, schaffen meine Familie und ich es regelmäßig nie, dem Start beizuwohnen und die beeindruckenden Bilder des gigantischen Läuferfeldes hautnah zu erleben, die an diesem Tag im Fernsehen gezeigt werden. Nein, auch wir verfolgen - wenn überhaupt - den Start live am Glotzophon, meist elegent gewandet in Bademantel und Schlappen.


Der Herbst ist eine besondere Jahreszeit, weckt er doch Erinnerungen an das, was bisher geschah und lässt einen vorausschauen, wie das Jahr wohl enden wird und was die Zukunft bringt. Für mich geht ein in der Tendenz recht trauriges Jahr zu Ende. Mir sehr liebe Menschen gingen für immer und erkennbare Anstrengungen, die Welt zu verbessern, lassen sich auch nirgends feststellen. So stellt man das Schöne in den Vordergrund und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. Die Fotos, die ich in den letzten Tagen und Wochen insbesondere hier in Berlin gemacht habe, zeigen meines Erachtens die unterschiedlichen Stimmungen, die der Herbst bei einem erzeugen kann. Das sollen die folgenden Bilder belegen.